Das Angebot im Bereich der intelligenten Haushaltshilfen und Saugroboter wächst unaufhörlich. Viele Nutzer können gar nicht mehr auf ihre smarten Kollegen im Alltag verzichten. Gerade wenn es um die Bodenreinigung geht, möchten wir nur zu gern die Arbeit abgeben und finden in einem Saugroboter den richtigen Ansprechpartner. Im gemeinsamen staubfreien Leben gibt es jedoch immer noch einige Reserven, die viele Nutzer bitte aufstoßen. Wir gehen den Sünden auf den Grund.

Sünden der Saugroboter –  Fluch und Segen in einem?

Für viele bleibt nach dem ersten Test & Kauf eines Saugroboter die Einsicht, nie wieder darauf verzichten zu wollen. Die anfängliche Euphorie wurde von einer größeren Aufmerksamkeit der Verbraucher abgelöst. Viele prüfen Ihrer Haushaltsgeräte vor dem Kauf auf Herz und Nieren, um die ersten Schwachstellen gezielter zu umgehen. Grundsätzlich sind die Roboter eigentlich in jedem Raum im Einsatz, ob Korridor, Küche, Büro oder Stube. Tagtäglich tragen wir große Mengen an Schmutz und Dreck in die eigene Wohnung, produzieren und unzählige Staubwolken und hinterlassen Haare und Partikel auf dem Boden und den Möbelstücken. Wer zum ersten Mal den Behälter nach einem aktiven Tag im eigenen zuhause öffnet, erschreckt gewaltig, welche Mengen Schmutz der Roboter aufgesammelt hat. Wie muss es wohl vor seinem Einsatz zuhause ausgesehen haben? Diese großen Momente der Erkenntnis werden aber auch von echten Sünden unserer smarten Helfer getrübt.

Sünde No.1: Wenn nichts mehr geht – Verstopfung an der Walze

Eine der größten Sünden eines Saugroboters ist einer Verstopfung. Diese passiert, wenn zu große Partikel aufgenommen werden oder das System nicht in der Lage ist die Staubpartikel im Inneren zu komprimieren. Wenn sich an der Walze der Zugang erst einmal verstopft hat, ist unangenehmer Handarbeit angesagt. Andernfalls ist es mit dem Saugvorgang erst einmal zu Ende. Wer keine Lust darauf hat, sich dem staubigen Abenteuer zu stellen, der sollte sich für einen Saugroboter entscheiden, der gleich eine Absaugstation mitbringt. Hier fährt der Staubsauger erkennen, um sich leer saugen zu lassen. Sie haben also rein gar nichts mehr mit der Entleerung des Behälters zu tun. Eine Alternative: Sie saugen den Roboter tagtäglich mit einem größeren Gerät ab. Das mag anfangs etwas umständlich erscheinen, kann aber eine widerspenstige Verstopfung verhindern.

Sünde No. 2: Rabiate Saugroboter, die überall anstoßen

Einige der Saugroboter im Test gehen nicht zimperlich mit Hindernissen und Möbelstücken um, auf die sie treffen. Hier begegnen wir einem entscheidenden Problem. Ist der Saugroboter zu zaghaft, wenn es um Hindernisse und Bodenbeläge geht, wird er gerade bei hohen Teppichen schnell versagen. Zu selbstbewusste Roboter hingegen Rahmen gerne Kanten und Ecken an den Wänden sowie Hindernisse, auf die sie treffen. Nun wird bei den ersten Mal noch nicht zu sehen sein, doch können Sie sich vorstellen, wie ihre Kante, die Wand oder ein Schrank nach einem Jahr Reinigung aussieht? Wer einen solchen selbstbewussten Rabauken schon zuhause hat, sollte hier mit etwas Filzband arbeiten. Die neuesten Geräte verwenden spezielle Sensoren, um einen harten Aufprall zu vermeiden.

Sünde No. 3:  Saugroboter zwingen zur Ordnung

Ein Problem konnte kein Hersteller bis zum heutigen Tag vollkommen beseitigen. Trifft ein Saugroboter während der Arbeit auf einen herumliegenden Zettel, Schnürsenkel, ein Tuch oder einen kleinen Baustein, ist erst einmal Schluss mit dem Saugvorgang. Damit soll verhindert werden, dass diese Gegenstände in das Innere des Roboters gelangen und für eine folgenreiche Verstopfung führen. Wer also den Saugvorgang für den Moment programmiert, wenn er außer Haus ist, der sollte vorab etwas Ordnung machen. Ein bisschen Erziehung und etwas Struktur bringt also der Staubsauger in der smarten Versionen unser Leben zurück. Ob er das nun gut finden, bleibt jedem selbst überlassen.

Sünde No. 4: Wenn Saugroboter zur Schmutzschleuder werden

Nun haben wir bereits oben beschrieben, das ist nicht gerade eine Wonne ist, eine Verstopfung bei einem Saugroboter zu entfernen. Doch tritt nun das Gerät tagtäglichen Kontakt mit Haaren, Schmutzpartikeln und Staub. Da ist es nahezu unvermeidbar, dass die kleinen Haushaltshelfer auch einmal einen Waschgang benötigen. Schließlich setzt sich gerade Feinstaub in jede noch so kleine Ritze. Treibt es die Verschmutzung zu wild und vernachlässigen sie ihren Roboter, kann dies zu einer folgenreichen Blockade der Walzen und der Antriebsräder führen. Nicht auszumalen, wie unangenehm sich lange lockigen Haare auswirken, wenn sie sich fest um die Balz entwickeln und die Gummiauflage zerschneiden.

TIPP: Wir empfehlen Ihnen, regelmäßig mit Handschuhen das Gerät mit einem feuchten Lappen im ausgeschalteten Zustand zu reinigen und eben diese Schmutzpartikel und Haare zu entfernen.

Bei einigen Sensoren und Laser führen schon kleinste Schmutzpartikel zu einer Blockade, wenn sie zwischen das Gehäuse und den Laser geraten. Manchmal hilft es, den Staubsauger etwas abzuklopfen. In einigen Fällen steht dann aber ein Großputz an.

Fazit: Wie die Sünden der Saugroboter vermeiden?

Auch wenn wir uns mit einem Saugroboter eine smarte Haushaltshelfer holen, bedeutet dies nicht, dass wir vollständig aus der Bodenreinigung raus sind. Sie sollten das Gerät auf jeden Fall regelmäßig mit Handschuhen sauber machen, um Blockaden an den Rädern oder den Walzen sowie an den Sensoren zu vermeiden. Zudem gilt es, vor der täglichen Bodenreinigung herumliegende Gegenstände auf zusammen. Die Herstellerkreisen mittlerweile tief in die Trickkiste und entwickeln unentwegt neue Technologien, die den Staubsauger vor Abstürzen und Blockaden schützen. Bis zum heutigen Tage hat es noch niemand geschafft, alle Sünden vollständig zu beseitigen.