Vergleich von Saugrobotern, Nass- und Feucht-Wischrobotern

Foto: iRobot

Der Saugroboter Markt ist mittlerweile sehr groß, und viele Firmen wollen ein Stückchen vom Kuchen abhaben. Der Markführer ist iRobot, jedoch gibt es auch von vielen großen Herstellern wie Samsung, LG, Miele oder Vorwerk Modelle. Mittlerweile sind Staubsaugerroboter allerdings nicht die einzigen Haushaltshelfer. Mit Nass-, Feucht- und Wischrobotern produzieren bekannte und weniger bekannte Hersteller allerlei praktische Geräte die für Ordnung und Sauberkeit sorgen sollen. In diesem Artikel schauen wir uns die unterschiedlichen Arten an Haushaltsrobotern einmal genauer an.

Saugroboter

Dadurch, dass Saugroboter problemlos jeden Tag die Wohnung putzen verringert sich das gesamte Schmutzaufkommen. Viele Modelle können so eingestellt werden, dass sie z.B. während der Arbeitszeit die Wohnung saugen. So verringert sich gleichzeitig auch der Wischbedarf, da weniger Dreck auf dem Boden „verkleben“ kann.
LG-HomBot-Turbo+Foto: © „LG“

Außerdem helfen sie auch beim restlichen Staubaufkommen, es können z.B. die Krümel vom Frühstückstisch auf den Boden gewischt werden oder die Schränke mit einem Wedel von Staub befreit werden. Der Saugroboter kümmert sich dann um den Rest. Die verfügbaren Modelle sind auch schon sehr ausgereift und kartieren oft den Raum um systematisch alles zu Reinigen.

 

Nasswischroboter

Auf dem Markt der Nass-Wischroboter ist hingegen (noch) nicht so viel los. Hier ist iRobot fast ein Monopolist. Vor allem der Scooba 450 setzt sich von den anderen Modellen ab, da er nicht nur mit einem feuchten Tuch den Boden wischt, sondern wie eine professionelle Wischmaschine (z.B. bekannt aus Supermärkten) den Boden putzt. Dabei wird erst sauberes Seifenwasser aufgetragen, dann gewischt und das dreckige Wasser getrennt wieder aufgenommen. Der Nachteil des Scooba 450 ist, dass er noch mit dem Chaos-Navigationssystem von iRobot arbeitet, nicht mit der besseren kartierenden Variante, die z.B. beim Roomba 980 Einsatz findet.

iRobot-Scooba-450Foto: © „iRobot“

 

Feuchtwischroboter

iRobot Braava 390tFoto: © „iRobot“

Die anderen Feucht-Wischroboter arbeiten hauptsächlich mit einem mit einem feuchten Tuch, mit dem der Boden gewischt wird. Der große Nachteil ist natürlich, dass dieses Tuch nicht vom Roboter wieder ausgewaschen werden kann. So wird im schlechtesten Fall Schmutz über die Wohnung verteilt.

Krümel werden damit auch, wenn sie nicht vom Tuch aufgenommen werden, einfach nur vor dem Roboter hergeschoben.

 

Hybride: Staubsaugerroboter mit Wischtuch

Philips-FC8820-01

Foto: © „Philips“

Einige Hersteller haben auch damit begonnen Saug- und Feucht-Wischroboter zu kombinieren. So lässt sich ein trockenes oder feuchtes Tuch an der Unterseite des Saugroboters anbringen und damit gleich den Boden wischen. Jedoch ist diese Funktion eher bei günstigeren bis Mittelklasse-Modellen, wie dem ILIFE V80, zu finden.

 

 

Fazit: Noch sind Saugroboter das Maß der Dinge

Im Moment ist wohl der Einsatz von einem Saugrobotern für die meisten die beste Wahl. Sie sind schon günstigzu haben und relativ einfach in der Wartung. In Zukunft wird wohl die Navigation von Modellen wie dem Scooba 450 besser, aber auch die Putz und Wischeinheit kann noch verbessert werden. Damit wird möglicherweise auch das Saugen vor dem Wischen unnötig und somit auch nur noch ein Modell nötig, welches das ganze Stockwerk putzt.

 

Vor- und Nachteile: Saugroboter

Topmodelle:  Neato Botvac D85 
 + günstige Modelle erhältlich
 + durch regelmäßiges Saugen weniger Schmutz auf dem Boden, dadurch auch Wischen seltener
 + kann auch ganze Wohnungen saugen (je nach Modell)
 – entfernt keine Wasserflecken oder eingetrockneten Schmutz

Vor- und Nachteile: (Feucht)-Wischroboter

 + günstige Modelle erhältlich
 + einfach, keine komblizierten Reinigungseinheiten
 + leicht zu reinigen, Tuch einfach auszuwaschen
 + Sehr leise
 – verteilt möglicherweise Schmutz
 – kein Schmutzauffang
 – kleinere Reinigungsfläche, durch fehlende Reinigung des Tuchs, insbesondere bei dreckigem Boden

Vor- und Nachteile: Hybride: Saugroboter mit Wischtuch

 + durch regelmäßiges Saugen weniger Schmutz auf dem Boden, dadurch auch Wischen seltener
 + Wischt beim Saugen gleich den Boden

 

Vor- und Nachteile: Nass-Wischroboter

 + entfernt hartnäckigen Schmutz
 + fängt Schmutz in separatem Behältnis auf, damit ist das Wischwasser immer frisch
 + saugt Krümel mit dem Schmutzwasser auf
 – keine Einsteigermodelle
 – nur kleine Raumgrößen
 – hoher Wartungsaufwand