Der neue Staubsaugroboter 360 Eye von Dyson mit Zyklon

Der neue Staubsaugroboter 360 Eye von Dyson mit Zyklon Foto: Dyson

Der bekannte Staubsaugerhersteller Dyson hat nun sein eigenes Robotermodell vorgestellt. Dyson ist für seine Hightech-Haushaltsprodukte wie Lüfter, Staubsauger und Haartrockner bekannt. Bei den Staubsaugern setzt Dyson auf einen Zyklon der Staubsaugerbeutel unnötig macht und hohe Saugkraft garantieren soll. Auch bei seinem Robotersauger, dem Dyson 360 Eye, möchte Dyson nicht auf diese Zyklon Technologie verzichten.

Damit der Zyklon funktioniert braucht er technisch bedingt eine bestimmte Bauhöhe. Das steht im Widerspruch zu der Design-Philosophie welche die meisten anderen Hersteller, wie iRobot, verfolgen.

Denn diese Hersteller versuchen ein möglichst niedrigen Staubsaugerroboter zu bauen, der ohne Probleme unter Betten und Sofas saugen kann. Für Dyson stand im Gegensatz dazu die Saugkraft im Vordergrund. So ist der Dyson 360 Eye ca. 12 cm hoch, im Gegensatz zu 9 cm beim Topmodell iRobots, dem Roomba 980.

Dyson 360 Eye Foto: © "Dyson"

Der Dyson 360 Eye hat entgegen der Erwartung ein relativ kleines Staubbehältnis von 330 mL (Roomba 980: 600 mL). Trotz der relativ hohen Bauart wurde kein größeres Staubbehältnis eingesetzt, der Roboter muss also öfter geleert werden.

 

Die Lösung für Haustierbesitzer?

Der Dyson 360 Eye sollte vor allem für Haustierbesitzer und Personen mit viel Teppichen interessant sein.

Dyson 360 Eye Foto: © "Dyson"

Für Hartböden reicht eine geringe Saugkraft, aber (Tier-)Haare die sich in Teppichen festsetzten können einige der heutigen Saugrobotermodelle bezwingen. Da beim Dyson die Saugkraft im Vordergrund steht sollte er hier glänzen.

Ein weiterer Vorteil des Dyson 360 Eye in diesem Bereich ist der Kettenantrieb. Einem Panzer ähnlich hat der Dyson 360 Eye Ketten, um so auch Unebenheiten, wie z.B. hochflorige Teppiche und Läufer zu erklimmen.

 

Steuerung über WLAN und App

Wie von einem Topmodell erwartet bietet der Dyson 360 Eye Wi-Fi und lässt sich so über Android und iOS Geräte fernsteuern. So kann man Timer und Termine erstellen, den Roboter starten und stoppen und beobachten wo der Roboter schon gesaugt hat.

Dyson 360 Eye Foto: © "Dyson"
Dyson 360 Eye Foto: © "Dyson"

 

Navigation per 360° Kamera

Wie der Name schon vermuten lässt setzt der Dyson 360 Eye auf eine 360° Kamera zur Navigation. Die Hoffnung ist, dass mit den kommenden AI (Künstilche Intelligenz) Möglichkeiten auch Vorteile für die Raumnavigation bei Robotern herausspringen.

Diese Technologie wird durch Erforschung von selbstfahrenden Autos vor allem auch in dem Bereich der visuellen Erkennung weiterentwickelt werden. So ist es möglich und denkbar, dass ein Softwareupdate von Dyson die Navigationsfähigkeiten verbessern wird.

Dyson 360 Eye Foto: © "Dyson"

Im Moment gibt es neben Kameras Laser oder Radarsensoren, die für die gezielte Navigation eingesetzt werden. Günstige Modelle setzen hingegen auf zufällige "Chaosnavigation".

 

Preis und Erscheinungsdatum

In den USA ist der Dyson 360 Eye seit dem 1. August 2016 erhältlich, bei einem Preis von 999 $. Das bringt ihn in den Bereich des Topmodells Roomba 980 von iRobot, welches in Deutschland für circa 1000 € erhältlich ist. Wann und ob der Dyson 360 Eye in Deutschland erscheint ist uns noch nicht bekannt.

 

Fazit: Teurer Saugroboter mit Potential

Der Dyson 360 Eye ist ein teurer Hightech Roboterstaubsauger. Im Gegensatz zu anderen Modellen setzt er auf eine hohe Saugkraft. Die Navigationsfähigkeiten reichen noch nicht an die der Konkurrenz, die schon ein paar Jahre Erfahrung in diesem Gebiet haben. Das kann sich aber durch ein Softwareupdate ändern. Der Dyson 360 Eye ist vor allem für Tierbesitzer und Wohnungen mit viel Teppichböden interessant. Einen Vorteil der meisten anderen Robotersauger muss der Dyson 360 Eye, je nach Möbel, jedoch zu gunsten der Saugkraft abgeben. Die Möglichkeit unter so manchen Sofas und niedrigen Betten zu saugen. Ob der Dyson Eye 360 der richtige Saugroboter ist, bestimmt neben dem Budget auch die Art der Böden.

Interessante Artikel

Testbericht

Test iLife V5sPro im Test

iLife V5sPro im Test

Der iLife V5sPro ist ein weiteres Produkt aus Fernost das den Weg auf den deutschen Markt gefunden hat. Das Kombi-Gerät kann Saugen und Wischen. In diesem Test finden Sie heraus wie sich das Gerät schlägt.

zum Test »

Testbericht

Test Deik Saugroboter im Test

Deik Saugroboter im Test

Deik ist ein unbeschriebenes Blatt in der Haushaltsgeräte-Szene. Und auch online findet man wenig über das Unternehmen. Trotzdem glänzt der Deik Saugroboter einer zusätzlichen Wischfunktion und durchaus positiven Bewertungen. In dieser Review finden wir heraus inwiefern man sich darauf verlassen kann.

zum Test »