iRobot Roomba 650 im Test

iRobot gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Herstellern von Staubsaugrobotern. Die US-Amerikanische Firma ist mitverantwortlich für das Aufkommen des Trends vor einigen Jahren. Im Portfolio befinden sich diverse Geräte in verschiedenen Preiskategorien. Der Roomba 650 gehört zur unteren Mittelklasse und kommt noch ohne App daher. Wie sich der Roboter in unserem Test schlägt, erfahren Sie jetzt.

Roomba glänzt

Der schwarze Roboter wiegt 3,6 Kilogramm und besitzt einen 0,4 Liter fassenden Staubbehälter der vorne eingeschoben und durch Drücken des untersten Knopfes gelöst wird. Der Behälter bietet eine ordentliche Kapazität die auch für größere Räumlichkeiten ausreichen sollte. An der Oberseite des Geräts befinden sich deutlich ausführlichere Bedienelemente als bei vielen anderen Geräten. Der Roomba 650 kommt nämlich noch ohne App aus. Auch eine Fernbedienung ist nur optional erhältlich. Um alle Funktionen unterzubringen muss daher auf dem Gerät programmiert werden. Zuerst sollten Sie die Uhr des Geräts einstellen. Drücken und halten Sie dafür die CLOCK-Taste rechts unten. Nun erscheint das Display unter den drei oberen Tasten. Jetzt können Sie über die Tasten DAY, HOUR und MINUTE das genaue Datum und die Uhrzeit einstellen. Durch das Drücken und Halten von Day und Minute Taste können Sie zwischen 12 und 24 Stunden Anzeige wechseln. Sobald Sie fertig sind lassen Sie einfach die CLOCK-Taste los. Wenn Sie die Uhrzeit eingestellt haben lässt sich der Roomba über die SCHEDULE-Taste programmieren. Das System funktioniert ähnlich und es lassen sich verschiedene Uhrzeiten zu unterschiedlichen Tagen auswählen. Das gefällt uns prinzipiell sehr gut.

Design und Verarbeitung des Roomba 650 stimmen auch positiv. Das schlichte schwarz mit kleineren Akzenten an der Oberseite wirkt modern und unauffällig. Und auch die Haptik stimmt, obwohl der Roboter genau wie die Konkurrenz primär aus Plastik und Gummi besteht.

Auch die Station des Roboters gefällt uns gut. Sie wirkt etwas stabiler und standfester als einige andere. Neben der Station liefert iRobot eine Lichtschranke mit um den Roboter von bestimmten Gebieten fernzuhalten. Laut Hersteller müssen Treppen übrigens nicht mit der virtuellen Wand gesichert werden da der Roomba bereits einen verbauten Absturzschutz besitzt.

 

Smart aber kraftlos

 

Wer die iRobot Geräte beobachtet erkennt sofort den Unterschied in der Vorgehensweise der Staubsaugroboter. Die Sauger der US-Amerikaner arbeiten intelligenter als die anderen Geräte. iRobot kommuniziert eine Reinigung in drei Stufen: Zuerst soll Schmutz aufgewirbelt werden. Danach helfen die beiden nachvorne hervorstehenden Bürsten dabei den Schmutz in die Mitte transportieren wo er letztlich aufgesaugt wird. Dieses Prinzip wird in Ecken und an Kanten entlang deutlich wo der Roomba sehr sorgfältig reinigt. Der Roboter fährt die Kanten nicht einfach ab, sondern dreht sich ruckartig leicht nach innen um mit seinen Borsten auch schwierig zu erreichenden Schmutz nach innen zu kehren. Hindernisse werden erkannt und umfahren wobei der Roomba 650 keinen Gegenstand umstieß. Leider sieht es so aus als fehle dem Roboter die Saugkraft. Scheinbar ist er darauf angewiesen, den Schmutz direkt mittig vor die Saugöffnung zu schieben. Selbst auf enorm verschmutzten Flächen auf denen der Roomba dreht bleiben große Rückstände. Das führt zu einer insgesamt enttäuschenden Aufnahme von 59,8 von 140 Gramm oder 42,7%. Da unser Test zeitlich begrenzt war gehen wir davon aus, dass der Roomba durch sein gründliches Abfahren früher oder später den meisten Schmutz aufgenommen hätte. Fortgeschrittene Software kann aber keine Ausrede für schwächelnde Hardware sein. Mit einer Lautstärke von 62,7 dB bleibt der Roboter während der Arbeit zumindest relativ leise. Positiv ist, dass der Saugroboter auf jeder Art von Untergrund gut funktioniert und kleinere Absätze ohne Probleme überfährt.

Nach getaner Arbeit fährt der Roomba selbstständig zurück zu seiner Ladestation. Das funktioniert schnell und gut. Alternativ kann der Roboter auch über den DOCK-Button an der Oberfläche zurückgeordert werden.

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Verschenktes Potential

Der Roomba 650 gefällt uns in Sachen Verarbeitung, Design und Bedienung sehr gut. Noch besser ist lediglich die Durchführung des Saugvorgangs bei welchem der Roboter smart, effizient und systematisch agiert. Lediglich die fehlende Saugkraft führt zu einem schlechten Ergebnis in Punkto Leistung. Obwohl wir das Fehlen der optionalen Fernbedienung frech finden, glauben wir trotzdem, dass der iRobot Roomba 650 für viele Nutzer tolle Funktionen bietet. Allerdings sollten Interessenten zuvor einen Blick auf den günstigeren Roomba 615 werfen der mit ähnlichen Features bei deutlich stärkerer Saugleistung punktet. (LINK)

Der schwarze Roboter wiegt 3,6 Kilogramm und besitzt einen 0,4 Liter fassenden Staubbehälter der vorne eingeschoben und durch Drücken des untersten Knopfes gelöst wird. Der Behälter bietet eine ordentliche Kapazität die auch für größere Räumlichkeiten ausreichen sollte. An der Oberseite des Geräts befinden sich deutlich ausführlichere Bedienelemente als bei vielen anderen Geräten. Der Roomba 650 kommt nämlich noch ohne App aus. Auch eine Fernbedienung ist nur optional erhältlich. Um alle Funktionen unterzubringen muss daher auf dem Gerät programmiert werden. Zuerst sollten Sie die Uhr des Geräts einstellen. Drücken und halten Sie dafür die CLOCK-Taste rechts unten. Nun erscheint das Display unter den drei oberen Tasten. Jetzt können Sie über die Tasten DAY, HOUR und MINUTE das genaue Datum und die Uhrzeit einstellen. Durch das Drücken und Halten von Day und Minute Taste können Sie zwischen 12 und 24 Stunden Anzeige wechseln. Sobald Sie fertig sind lassen Sie einfach die CLOCK-Taste los. Wenn Sie die Uhrzeit eingestellt haben lässt sich der Roomba über die SCHEDULE-Taste programmieren. Das System funktioniert ähnlich und es lassen sich verschiedene Uhrzeiten zu unterschiedlichen Tagen auswählen. Das gefällt uns prinzipiell sehr gut.

Design und Verarbeitung des Roomba 650 stimmen auch positiv. Das schlichte schwarz mit kleineren Akzenten an der Oberseite wirkt modern und unauffällig. Und auch die Haptik stimmt, obwohl der Roboter genau wie die Konkurrenz primär aus Plastik und Gummi besteht.

Auch die Station des Roboters gefällt uns gut. Sie wirkt etwas stabiler und standfester als einige andere. Neben der Station liefert iRobot eine Lichtschranke mit um den Roboter von bestimmten Gebieten fernzuhalten. Laut Hersteller müssen Treppen übrigens nicht mit der virtuellen Wand gesichert werden da der Roomba bereits einen verbauten Absturzschutz besitzt.

 

Smart aber kraftlos

Wer die iRobot Geräte beobachtet erkennt sofort den Unterschied in der Vorgehensweise der Staubsaugroboter. Die Sauger der US-Amerikaner arbeiten intelligenter als die anderen Geräte. iRobot kommuniziert eine Reinigung in drei Stufen: Zuerst soll Schmutz aufgewirbelt werden. Danach helfen die beiden nachvorne hervorstehenden Bürsten dabei den Schmutz in die Mitte transportieren wo er letztlich aufgesaugt wird. Dieses Prinzip wird in Ecken und an Kanten entlang deutlich wo der Roomba sehr sorgfältig reinigt. Der Roboter fährt die Kanten nicht einfach ab, sondern dreht sich ruckartig leicht nach innen um mit seinen Borsten auch schwierig zu erreichenden Schmutz nach innen zu kehren. Hindernisse werden erkannt und umfahren wobei der Roomba 650 keinen Gegenstand umstieß. Leider sieht es so aus als fehle dem Roboter die Saugkraft. Scheinbar ist er darauf angewiesen, den Schmutz direkt mittig vor die Saugöffnung zu schieben. Selbst auf enorm verschmutzten Flächen auf denen der Roomba dreht bleiben große Rückstände. Das führt zu einer insgesamt enttäuschenden Aufnahme von 59,8 von 140 Gramm oder 42,7%. Da unser Test zeitlich begrenzt war gehen wir davon aus, dass der Roomba durch sein gründliches Abfahren früher oder später den meisten Schmutz aufgenommen hätte. Fortgeschrittene Software kann aber keine Ausrede für schwächelnde Hardware sein. Mit einer Lautstärke von 62,7 dB bleibt der Roboter während der Arbeit zumindest relativ leise. Positiv ist, dass der Saugroboter auf jeder Art von Untergrund gut funktioniert und kleinere Absätze ohne Probleme überfährt.

Nach getaner Arbeit fährt der Roomba selbstständig zurück zu seiner Ladestation. Das funktioniert schnell und gut. Alternativ kann der Roboter auch über den DOCK-Button an der Oberfläche zurückgeordert werden.

 

Verschenktes Potential

Der Roomba 650 gefällt uns in Sachen Verarbeitung, Design und Bedienung sehr gut. Noch besser ist lediglich die Durchführung des Saugvorgangs bei welchem der Roboter smart, effizient und systematisch agiert. Lediglich die fehlende Saugkraft führt zu einem schlechten Ergebnis in Punkto Leistung. Obwohl wir das Fehlen der optionalen Fernbedienung frech finden, glauben wir trotzdem, dass der iRobot Roomba 650 für viele Nutzer tolle Funktionen bietet. Allerdings sollten Interessenten zuvor einen Blick auf den günstigeren Roomba 615 werfen der mit ähnlichen Features bei deutlich stärkerer Saugleistung punktet. (LINK)

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